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Geschrieben von: SVSI   
Mittwoch, den 11. Oktober 2006 um 05:19 Uhr
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Matrix – Als Matrix (Mehrzahl: Matrizen oder Matrizes) wird im Tissue Engineering das Trägermaterial oder Gerüst bezeichnet, auf dem die gewünschten Strukturen und Gewebe aufgebracht und mit dem diese in den Körper eingebracht werden können.

MBCP (Micro Macroporous Biphasic Calcium Phosphate) – resorbierbares Trägermaterial (--> Matrix für Gewebe), das sowohl Mikro- als auch Makroporen hat. 100 Prozent resorbier­bares Knochensubstitut laut klinischen Studien.

Membran hier Zellmembran, besteht aus Phospholipiden, einer Spezialform von --> Lipiden und --> Proteinen. Sie grenzt die Zelle von der Außenwelt ab und kontrolliert den Stoffaustausch zwischen innen und außen. Auch innerhalb der Zelle gibt es Membranen, etwa die Außenwand des Zellkerns.

Mesenchymale Stammzellen (engl. mesenchymal stem cells, MSC) Vorläuferzellen des Bindegewebes (Weichteilgewebes). Sie kommen u.a. im Knochenmark vor und können in Zelltypen wie Knochenzellen (Osteoblasten), Knorpelzellen (-->Chondrozyten), Fettzellen (Adipozyten) ausdifferenzieren. So sorgen sie für Nachschub an neuen Zellen zur Aufrecht­erhaltung und Regeneration des Stütz- und Bindegewebes, wie Knochen, Knorpel, Muskel, Bändern, Sehnen und Fettgewebe bei. Dies geschieht dann, wenn Zell-Zell-Kontakte entsprechenden Bedarf an neuen Zellen signalisieren und bestimmte --> Wachstumsfaktoren und --> Zytokine sie dazu anregen.

Methylierung – Anhaftung einer Methylgruppe (chemisch CH3) an die DNA (dort speziell an die Base Cytosin) oder an Proteine.

microRNAs kleine --> RNAs, die viele Prozesse in der Zelle kontrollieren.

Monogene Erbkrankheiten – Krankheiten, die durch die Veränderung eines einzelnen Gens hervorgerufen werden.

mRNA (messenger- oder Boten-RNA) Basenabfolge, die durch -->Transkription der DNA und des nachfolgenden --> Spleißens gebildet wird. Die mRNA kann den Zellkern verlassen und kann vom Ribosom in entsprechende Proteine übersetzt werden.

MSC – Mesenchymale Stammzellen (-->)

Multipotenz – Fähigkeit embryonaler Stammzellen, sich in alle Zellarten zu entwickeln.

Muskel-Skelett-Erkrankungen – Arthrose, Osteoporose, rheumatische Arthritis

Mutation – vererbbare natürliche Veränderung in einer DNA-Sequenz. Solche Veränderungen entstehen durch Kopierfehler bei der Replikation oder durch Einflüsse von außen wie Strahlung oder Chemikalien.

Mutagenese – künstlich ausgelöste Mutation (z. B. durch UV-Strahlung, Chemikalien).



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Juli 2011 um 09:22 Uhr