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Geschrieben von: SVSI   
Mittwoch, den 11. Oktober 2006 um 05:19 Uhr
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Rekombination – Verteilung und Neuanordnung von genetischem Material (--> DNA, RNA) unterschiedlicher Herkunft.

Retroviren – Viren, die --> RNA enthalten (zum Beispiel HIV). Nach Infektion einer Zelle wird die RNA mit Hilfe eines viralen Enzyms (Reverse Transkriptase) in --> DNA um­geschrieben und in das Erbgut der infizierten Zelle eingebaut.

Retrovirale Vektoren – Genvektoren, die sich von Retroviren ableiten. Retrovirale Vektoren integrieren ihre Genome in das Genom der Wirtszelle. Es wird lediglich das therapeutische Gen in die Zell-DNA eingebaut. Es kann weder virale RNA noch virale Proteine erzeugen, sondern nur das gewünschte Protein. Dabei geschieht die Integration an einer zufälligen Stelle im Genom. Retroviren stehen derzeit im Zentrum der gentherapeutischen Forschung und sind aufgrund ihrer Eigenschaften nach den --> adenoviralen die am weitesten verbreiteten Vektoren. Rekombinante Retroviren sind das derzeit einzige Instrument, um monogenetische Erbkrankheiten dauerhaft zu heilen. Retroviren gehören zu den RNA-Viren. Problem: Sie können bei ihrer Vermehrung im Körper maligne (bösartige) Tumore auslösen.

Ribosomen – kleine Komplexe im Zytoplasma, an denen nach dem Code der Boten-RNA (mRNA) Aminosäuren zu Proteinen verknüpft werden.

RNA (dt. RNS, Ribonukleinsäure) – einzelsträngiges Molekül aus den vier Basen Adenin, Guanin, Cytosin und Uracil, dem Zucker Ribose und Phosphatresten. Die RNA dient vor allem dazu, die Basensequenz für den Aufbau eines --> Proteins vom Zellkern ins --> Zyto­plasma zu übermitteln.



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Juli 2011 um 09:22 Uhr